Nichts neu, nur anders

Es gibt Träume, die lieben einen einfach nicht zurück.

 

Das Leben ist nicht immer fair zu uns. Es passiert, während wir darüber nachdenken, in welche Richtung wir gehen sollen. Oder während wir morgens unseren ersten Kaffee trinken. Und auch während die Welt aufhört sich zu drehen, wir den Atem anhalten, um zu begreifen, was passiert ist.

 

Jeder von uns erinnert sich an die Momente, die unser Leben verändert haben.

 

Die Einschneidenden. Die, die alles in Frage stellen lassen oder die Antwort auf eine Sehnsucht zu sein scheinen. Der erste Kuss. Der erste Verlust. Es sind die Momente, die uns prägen. Zu dem machen, wer wir sind. Und uns dazu zwingen, uns die Frage zu stellen, wer wir sind und sein wollen.

Wenn das Leben nicht fair zu uns ist, dann spüren wir Hilflosigkeit. Eine Ohnmacht gegenüber den Dingen, die wir nicht ändern können. Sie schwappt über uns wie eine monströse Welle und zieht uns nach unten, wo es still und dunkel ist.   Dieses Vakuum hat nichts Tröstliches. Es ist einfach da und wir mitten drin. Schwerelos. Atemlos. In dieser Bedrängnis scheinen sich Gedanken neu zu ordnen und der Blick auf die Welt zu verändern. Was ist wichtig? Wer ist wichtig? Bin ich richtig?

 

Das bunte Glasfenster, das uns bisher auf die Welt blicken ließ, wie wir sie kannten, schwebt in zerborstenen Teilen an uns vorbei. Bis wir wieder die Kraft haben, ein Stück davon zu fassen. Und es zu betrachten. In einem anderen Licht.   Dieses Fenster wieder zusammen zu setzen kostet Kraft. Und in manchen Momenten bemerken wir, dass Teile, die sich davor so stimmig angefühlt haben, einfach nicht mehr zusammen passen wollen.

 

Wer an diesem Punkt angelangt ist, kann ein neues Bild gestalten. Darf einen anderen Blick entwickeln. Auf sich, die Welt und das Fenster, durch das wir sehen. Und das einzige wofür wir verantwortlich sind, ist wie dieses Weltbild am Ende für uns aussieht.

 

Mein Bild ist nicht neu. Nur anders. Und so ist dieser Blog. Der mich schon so viele Jahre begleitet. Und einfach zu mir gehört.

Was ist neu?
 
Der Fokus. Die Zutaten und Gerichte, überwiegend aus Österreich, stehen noch klarer im Mittelpunkt.
 
Grundrezepte und Tutorials sollen helfen, die Scheu abzulegen, Dinge selbst auszuprobieren. Nicht nur für das Ergebnis, sondern auch für den Prozess. Die Dinge selbst anzugehen verändert auch die Wahrnehmung und Bedeutung der Zutaten, der Gerichte. Und die des eigenen Geschmacks. Was ist drin? Was schmeckt man raus? Es muss nicht kompliziert sein, wenn es um Selbstgemachtes geht.
 
Im Blog werdet ihr nach wie vor Geschichten lesen können. Von mir, von Orten, von Zutaten und Produkten.   Und last but not least – Mei liabste Speis gibts nun auch auf Englisch. Danke Andrea, für deine Unterstützung.    
 
Ist alles fertig?    
 
Nein. Schlicht und ergreifend, nein. Aber irgendwann muss man ins kalte Wasser springen und online gehen. Seid nachsichtig und aufmerksam. Ich freue mich über Rückmeldungen was nicht funktioniert, besser funktioniert müsste und überhaupt wie es euch gefällt oder ihr euch vielleicht noch wünscht.  
 
Viel Spaß beim Stöbern. Eure Eva.  
 
 
Mosaiksteine für das neue Erscheinungsbild  
 
Christoph Hörbat, der Tüftler und Wunderbewirker.
 
Amelie Chapalain, die Beobachterin durch die Linse, wenn ich zu sehen bin.
 
Silvia, die Freundin und Käuferin des wichtigsten Flugtickets dieses Jahres.
 
Steffen, der beste Ehemann und Rückenfreihalter.
 
Annika, der schönste Mosaikstein in meinem Bild.
 
Emily. Du fehlst und bist Antrieb.
Weiterempfehlen:
Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar