Neues aus der Kuchl

Tag: Herbst

Maisbrot

Posted on November 3rd, by Eva in Aus dem Ofen, Gruß aus der Küche, Maisbrot. 1 Comment

Zutaten
240g Maismehl (gelb)
60g Weizenmehl
3 El Zucker
1 El Backpulver
1/2 Tl Salz
125ml Milch
125g Naturjoghurt
2El Butter, flüssig
2 El Pflanzenöl
2 Eier verquirlt
260g Creamed Corn (Mais mit Geflügelbrühe bedeckt zum Kochen bringen, etwa 20 Min brodeln lassen – mit 3 El Schlagobers, Salz und Pfeffer abschmecken. Eine kleine Tasse Mais entfernen, den Rest grob pürieren. Den ganzen Mais wieder zufügen.)

Die Trockenen Zutaten vermengen, nach und nach die nassen Zutaten zugeben, bis ein (flüssiger) Teig entsteht. Bei 200 Grad etwa 45 Minuten goldgelb backen.


Grammelknödel mit Sauerkraut

Posted on Oktober 5th, by Eva in Auf dem Herd, Grammelknödel mit Sauerkraut. No Comments

Deftig und heftig.

Es ist mir gerade nach Deftigem.
Je deftiger, desto heftiger, umso besser für mich.
Ich mag die einfache, österreichische Küche im Herbst besonders, weil sie so versöhnlich mit den Temperaturen und dem Wetter ist.
Gegen den Regen-Blues suche ich auf Reise-Plattformen nach Destinationen, die ich nicht besuchen, aber mich nach ihnen sehnen werde und esse.
Zum Beispiel Grammelknödel.
So wie letztens.

Zutaten

1 fein geschnittene Zwiebel
1 gehackte Knoblauchzehe
1 El Öl
200 Grammeln
1 Tl Majoran (getrocknet)
Viel frische Petersilie
1 kg mehlige Erdäpfel
300g Mehl
Prise Salz
1 Ei
30 flüssige Butter

Erdäpfel kochen, schälen, zerstampfen und überkühlen lassen. Das Mehl, Ei und Butter zu führen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Rolle formen.

Für die Fülle Zwiebel und Knoblauch glasig schwitzen und die Grammel zugeben – alles kurz rösten. Mit Majoran, Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas auskühlen lassen. Gehackte Petersilie unterrühren.

Von der Erdäpfelteigrolle Scheiben schneiden und in der flachen Rand zu einem Kreis drücken. In der Mittel die Füllung platzieren und den Rand nach oben zu einem Knödel schließen. In siedendem Wasser kochen bis sie aufschwimmen.

Mit Sauerkraut und frischer Petersilie servieren.


Zwei Freunde: Birne & Sellerie

Posted on September 20th, by Eva in Auf dem Herd, Birnen Sellerie Süppchen. 1 Comment

Birne liebt Sellerie.
Sellerie liebt Birne.
So einfach sind manchmal die Dinge.
Und draus wurde ein Schaum-Süppchen, das als Zwischengang im letzten Friday-Dinner Premiere gefeiert hat.

Diese Liebe bleibt. Das ist schon mal fix.

Zutaten

2 Birnen (reif)
1 l Gemüsefond (am besten selbst gemacht)
1/2 Sellerieknolle
1/4 l Schlagobers
1 Zwiebel
1 El Öl
Salz, Pfeffer, Knoblauch

Zwiebel, Birnen und Sellerie schälen und klein schneiden. In Öl etwas anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen und mit Fond aufgießen. Leicht einkochen bis der Sellerie weich ist. Fein mixen und durch ein Sieb passieren. Vor dem Servieren aufkochen, Schlagobers zugeben, und mit dem Zauberstab aufschäumen. Mit etwas Rosmarin dekorieren. Dazu passt ein Chardonnay und ein Käsesegel zum Knuspern.

Tipp: Für das Käsesegel den Käse reiben und flach Kreise auf ein Backpapier legen. Im Ofen bei 180 Grad anbräunen (Achtung, wenn die Ränder braun werden, sofort rausnehmen). Die Segel etwas überkühlen lassen und dazu servieren.


„Nudelwohl“: Zander-Ravioli

Posted on August 26th, by Eva in Auf dem Herd, Raviolo vom Zander. 1 Comment

Der dritte Gang des „falschen“ Friday Dinners war der „Raviolo vom Zander auf Kürbiscreme und frischem Kren“. Kam super an. Deswegen hier das Rezept, denn versprochen ist versprochen.

Zutaten Nudelteig
200g Mehl
2 Eier
1 El Olivenöl
Prise Salz

Zutaten zu einem Teig verkneten (ich mache das fauler Weise in der Küchenmaschine und knete nur noch die letzten Minuten den Teig glänzend). In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl ruhen lassen. Achtung: Der Teig wiederrum wird ungern eiskalt weiter verarbeitet. Ich lasse ihn zumindest wieder aklimatisieren, bevor er ausgewalkt wird.

Zutaten Füllung40g Butter
160g Zanderfilet
80ml Schlagobers
20ml Wermut
40g Stangensellerie
2 Jungzwiebel
Salz, Pfeffer

100g vom Zander mit Schlagobers, Salz und Pfeffer in der Maschine zu einer Farce verarbeiten und kalt stellen. Das restliche Filet klein schneiden und mit Zwiebel und Stangensellerie in Butter andünsten. Mit Wermut ablöschen. Kalt stellen. Wenn alles gut abgekühlt ist mit der Farce vermengen.

Zutaten Kürbiscreme
Jungzwiebel
200g Kürbis, 100g Sellerie
250 ml kräftiger Gemüsefond
60g Butter
50g Creme Fraiche
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Muskatnuß

Zwiebel in Butter andünsten, Kürbis und Sellerie klein würfeln und dazu geben. Etwas schmurgeln und mit Fond ablöschen. Solange köcheln lassen, bis Kürbis und Sellerie weich sind. Die Flüßigkeit dabei weitgehend verdampfen lassen. Creme Fraiche dazu geben und alles feinst pürieren – mit Zitrone, Salz, Pfeffer und eventuell Muskatnuß abschmecken.

Den Nudelteig … Read More »


Bei Seelenweh: Zwetschgentarte

Posted on August 19th, by Eva in Aus dem Ofen, Zwetschgentarte. No Comments

Die Blätter des Baumes, den ich von unserem Wohnzimmer aus sehen kann, beginnen sich braun zu färben. Und das Mitte August. Das macht mich ein wenig wehmütig die Tage, vorallem, weil ich noch keinen Urlaub hatte. Noch zu wenig Sonne getankt und das Gefühl habe, dass mir die Zeit durch die Finger rinnt, wie Sand am Strand von Grado.

Tagein, tagaus blicke ich argwöhnisch auf die Temperatur Anzeige am Balkon und zittere vor der 1. Alles unter 20 Grad gehört nicht in den August. und Schluss. Womit ich mich über das Wetter hinweg trösten kann, sind Bäckereien. Mit Zwetschgen. Ober noch besser einer Tarte.

Sie macht das Wetter nicht besser, hilft aber ungemein gegen Seelenweh. Ehrlich.

Boden
200g Mehl (gerne auch Dinkelmehl)120g kalte Butterstücke
1 Tl Rapsöl
80g braunen (feinen) Zucker (geht auch mit weißem, aber ich mag das Karamellige daran)
eine obligatorische Prise Salz

Fülle
Zwetschgen (reif und süß) hi
1 El Grieß
Zucker zum Bestreuen (etwa 2 El)

Die Zutaten für den Boden zu einem Mürbteig verarbeiten, ich mache das aus purer Faulheit in der Küchenmaschine. In eine Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten ruhen lassen – bei nicht allzu großer Hitze ist dies bei Zimmertemperatur erwünscht.

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Zwetschgen vierteln, ich finde das sieht hübscher aus als Hälften. … Read More »


Schmorkürbis mit Birnen

Posted on November 4th, by Eva in Aus dem Ofen, Schmor-Kürbis mit Birnen und Aioli. 1 Comment

Diesmal fast schon politisch. Ich komme aber nicht umhin: Ich bekenne mich. Bei allem was heilig ist, ich bin kein Freund von Halloween.

Also, grundsätzlich habe ich nichts gegen die irische Tradition. Nur bin ich keine Irin und frage mich: Sind denn alle ir(r)e geworden? Selbst in meinem näheren Umfeld erbeuten Mamas Halloween Cupcakes für ihre Kleinen und schicken sie auf Reisen durch die Straßen. Ich will keinen zweiten Fasching-Dienstag, denn zu dem verkommt der irische Brauch nachdem er durch die Coca-Cola Maschinerie faschiert wurde. Nix Süßes, nix Saure, lieber was Geschmortes.

Zutaten
800 g Kürbis
4 saftige, säuerliche Birnen
5-10 dag Speck in Scheiben
2 rote Zwiebel
Fenchelsamen

Chili Flocken
Salz, Pfeffer
Thymian, Petersilie
Olivenöl
einige Spritzer Balsamico oder Zitrone

Zwei Eidotter
Spritzer Essig
Salz, Pfeffer
Knoblauch nach Belieben
Pflanzenöl

Kürbis und Birnen in Spalten schneiden, den Kürbis mit Speck umwickeln und mit restlichen Zutaten (ohne Petersilie) auf einem Backblech verteilen. Im vorgeheizten Rohr auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten schmoren. Einstweilen die Aioli aufmixen und zum lauwarmen Schmorgemüse servieren. Frische Petersilie drüber streuen. War unser Allerheiligen-Wochenend-Highlight, obwohl (weil) so „wenig“ dahinter steckt.