Neues aus der Kuchl

Tag: österreichische Küche

Für Dich: Zimt & Zauber

Posted on Dezember 16th, by Eva in Aus dem Ofen, Zimtsterne. No Comments

Zimtsterne mag ich besonders gerne. Das Geheimnis eines perfekten Zimtsternderls ist die Beschaffenheit. Also, die Konsistenz. Sie dürfen nicht trocken sein. Und zimtig. Und lange im Mund bleiben. Also der Geschmack. Nicht das Sternderl.

Die Wahrheit ist, dass sie aber recht aufwändig sind. Man muss Geduld mitbringen, denn die Kühlzeiten sind nicht ohne. Und etwas Ruhe, denn die Sternderl kleben hinterlistig an Austechformen und Händen. Aber das Ergebnis spricht für sich.

So ist das halt mit den besonderen Dingen.
Die bedürfen stets einer besonderen Zuwendung.
Das sag ich auch auch immer meinem Lieblingsmann.

Zutaten Keks

2 glückliche Bio-Eiweiße (zimmerwarm)
130 g Staubzucker
130 g gemahlene Mandeln
130 g gemahlene Haselnüsse
1 Prise Salz
1 – 2 TL Bio-Ceylon Zimt
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone

Zutaten Glasur

1 Eiweiß
etwa 90g Puderzucker
Wer mag nimmt noch etwas Bio-Orangenabrieb dazu

Die zwei Eiweiße mit dem Salz fest aufschlagen – den Staubzucker nach und nach dazu geben. Danach die Nüsse unterheben. Keine Sorge, der Teig gehört so pickig. Für mindestens eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank warten lassen.

Das Rohr auf 120 Grad Umluft vorheizen. Die Sternderlmasse zwischen Klarsichtfolie auf etwa 1/2 cm ausrollen. Wieder für mindestens 30 Minuten kühlen. Erst dann die Formen ausstechen. Damit die Form nicht kleben bleibt immer wieder in Puderzucker tauchen. Schnell auf das Backblech legen. Inzwischen … Read More »


Grammelknödel mit Sauerkraut

Posted on Oktober 5th, by Eva in Auf dem Herd, Grammelknödel mit Sauerkraut. No Comments

Deftig und heftig.

Es ist mir gerade nach Deftigem.
Je deftiger, desto heftiger, umso besser für mich.
Ich mag die einfache, österreichische Küche im Herbst besonders, weil sie so versöhnlich mit den Temperaturen und dem Wetter ist.
Gegen den Regen-Blues suche ich auf Reise-Plattformen nach Destinationen, die ich nicht besuchen, aber mich nach ihnen sehnen werde und esse.
Zum Beispiel Grammelknödel.
So wie letztens.

Zutaten

1 fein geschnittene Zwiebel
1 gehackte Knoblauchzehe
1 El Öl
200 Grammeln
1 Tl Majoran (getrocknet)
Viel frische Petersilie
1 kg mehlige Erdäpfel
300g Mehl
Prise Salz
1 Ei
30 flüssige Butter

Erdäpfel kochen, schälen, zerstampfen und überkühlen lassen. Das Mehl, Ei und Butter zu führen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Rolle formen.

Für die Fülle Zwiebel und Knoblauch glasig schwitzen und die Grammel zugeben – alles kurz rösten. Mit Majoran, Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas auskühlen lassen. Gehackte Petersilie unterrühren.

Von der Erdäpfelteigrolle Scheiben schneiden und in der flachen Rand zu einem Kreis drücken. In der Mittel die Füllung platzieren und den Rand nach oben zu einem Knödel schließen. In siedendem Wasser kochen bis sie aufschwimmen.

Mit Sauerkraut und frischer Petersilie servieren.


Wa(h)lnusskekse

Posted on Dezember 27th, by Eva in Aus dem Ofen, Walnusskekse. No Comments

Weihnachten ist schon wieder Geschichte. Fieberhaft bereitet sich das Land nun auf den Abschied von 2013 vor. Ein Rückblick sei aber erlaubt. Vor allem, wenn er so gut schmeckt wie die Kekse meiner Wahl nach dem Rezept einer lieben Mama von einer ebenso lieben Freundin.

Zutaten
200g Mehl
150g Butter
150g Zucker
150g Walmüsse
1 Dotter
2 El Mehl
1 Prise Backpulver (ich nahm ein knappes viertel Packerl)
Vanillezucker

Die Zutaten rasch zu einem Mürbteig verarbeiten und kalt stellen. Bei 150 Grad goldbraun backen. Auskühlen lassen und mit Marmelade füllen.


Topfentorte

Posted on August 27th, by Eva in Aus dem Ofen, Topfentorte (altes Sacher-Kochbuch). No Comments

Früher war alles besser. Die Luft. Das Wasser. Das Leben.
Und das ist natürlich ein Topfen. Also nicht wahr.

Aber man tendiert in der Erinnerung doch dazu, Vergangenes etwas verklärt wahrzunehmen. Ab und an ist es aber keine Sentimentalität, sondern die reine Wahrheit. So auch bei dieser Topfentorte, die – um ehrlich zu sein – als reichhaltig beschrieben werden kann. So waren die Rezepte früher. Und hier zahlt sich jede Sünde aus. Sofern der Genuss nicht täglich erfolgt. Wobei solange hält sich der (Kalorien)Traum eh nicht …

Zutaten (Boden)
3 Eier
70g Zucker
80g Mehl
Schale einer glücklichen Zitrone
Mark einer Vanilleschote

Eier, Zucker und Gewürze über Wasserdampf schaumig schlagen – vom Herd nehmen und kalt überschlagen. Mehl zum Schluss unterheben. Masse auf ein Backblech streichen und etwa 10 Minuten bei 180 Grad Ober- Unterhitze goldbraun backen. Achtung – nicht zu dunkel werden lassen.

Zutaten (Creme)
250g Topfen (geht auch gut mit Magertopfen, obwohl dies kalorientechnisch nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist)
180g Staubzucker
3 Dotter
10 g Gelatine
Saft einer glücklichen Zitrone (nach Geschmack)
Mark einer Vanilleschote
500 ml Schlagobers

Dotter und Zucker und Gewürze hellgelb schaumig schlagen. Kurz den Topfen unterrühren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken und mit etwas Masse erhitzen. Dann unter die restliche Masse rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. … Read More »


Ribiselschaumkuchen

Posted on August 23rd, by Eva in Aus dem Ofen, Gruß aus der Küche, Ribiselschaumkuchen. 3 comments

Plückt das Mädchen Ribisel, zwick ich sie ins Knie bissel: Es ist Ribiselzeit. Eine säuerlich-fruchtige Zeit.
Eine Erinnerung an Omas Garten, der eine ganze Hecke davon bereit hielt und für ordentliche Zitronen-Gesichter sorgte, wenn man sie pflückte.

Meine Liebe zu den kleinen roten Beeren hält sich in Grenzen, denn während ich das säuerliche Aroma von reifen Zitronen liebe, kostet mich der pure Genuss von Ribiseln stets etwas Überwindung. Aber wer will denn schon den puren Genuss, wenn er eine süße Veredelung in Form eines Schaumkuchens haben kann? Genau. Ich nicht. Daher wurde eine liebe Kindheitserinnerung zum Leben erweckt.

Boden
180 g Mehl
1/2 Kaffeelöffel Backpulver
120 g kalte Butter
80 g Zucker
1 glücklicher Dotter
1 Prise Salz

Schaum
3 glückliche Eiklare
150 g Zucker (nach Geschmack)

Hauptdarsteller
500g Ribisel

Für den Boden die trockenen Zutaten verwengen und die kalte Butter in Stückchen abbröseln (ich mache das mit einem Messer, damit sie schön lange kalt bleibt) und zum Schluss schnell mit den Händen zu einem Mürbteig kneten. In Frischhaltefolie einwickeln und etwa 30 Minuten kalt stellen. Dann den Ofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen und den Teig auf die Größe eines Backblechs ausrollen. Etwa 10 Minuten blind backen – also alleine, ohne allem – bis er am Rand etwas bräunlich wird. Dann gleich die … Read More »


Topfen Nuss Kuchen

Posted on Februar 7th, by Eva in Aus dem Ofen, Topfen Nuss Kuchen. 2 comments

Die Eier trennen und das Eiweiß mit 50g des Puderzuckers zu einem glänzenden Schnee schlagen. Die weiche Butter mit den Eigelben, dem restlichen Zucker, Vanillezucker und der Zitronenschale cremig rühren – danach abwechselnd Walnüsse und Topfen dazurühren. Den Schnee zum Schluss unterheben. Eine Form ausfetten und bröseln. Im vorgeheizten Rohr bei 160 Grad (Umluft) 40 – 50 Minuten backen. Er geht zunächst schön auf und fällt beim Auskühlen zusammen – das macht ihn aber auch besonders saftig. Tip: Am besten am Vortag backen, dann im Kühlschrank lagern – so schmeckt er am besten. Passt auch herrlich in die Sommermonate, da er leicht und frisch ist. Zum Dekorieren mit Staubzucker bestreuen und Himbeeren belegen.

Zutaten

5 fröhliche Bio Eier150 g Puderzucker
150g weiche Butter
150g Topfen
150g Walnüsse (gerieben)
Schale einer fröhlichen Bio Zitrone
Etwas Vanillezucker