Neues aus der Kuchl

Tag: Winter

Schoko+Salzkaramell=Gut

Posted on Januar 21st, by Eva in Aus dem Ofen, Salzkaramell-Schokotarte. No Comments

Wenn man alles was man liebt zusammenfügt, dann muss es nicht immer gut sein. Dieses Mal aber schon. Denn fügt man der dunklen, herben, zarten Schokolade ein süßes, schmelzendes, nach feinen Salz-Kristallen bitzelndes Karamell hinzu, dann ist das gut. Schlicht. Und ergreifend.

Zutaten Mürbteig

200g Mehl
2 El Zucker
Mark einer Vanille
2 El feinster Kakao (ungezuckert)
100g kalte Butterstücke
2 Eigelbe
1-2 El eiskaltes Wasser

Füllungen
200g Rohrzucker (fein) + 3 El extra
100 Butter
80g Schlagobers
1-2 Tl Fleur de Sel
150g Zartbitterschokolade
100g Butter
2 Eigelbe + 1 Ei

Aus den Zutaten rasch einen Mürbteig kneten, ausrollen und in einer Tarteform legen – für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Für das Karamell 200g Zucker und etwa 5 El Wasser erhitzen und Butter hinzufügen, karamellisieren bis kleine Blasen blubbern. Herd runter drehen und zu einer festen Sauce eindicken lassen – das dauert etwa 20 Minuten. Rühren. Rühren. Rühren. Dann die Hälfte des Schlagobers unterrühren bis die Sauce glatt ist. Zum Schluss mit Fleur de Sel würzen.

Für die Schokoladenfüllung die Butter und die Schokolade im Wasserbad schmelzen und kurz überkühlen lassen. Die Eigelbe und das Ei aufschlagen und die Schokomasse unterrühren.

Den Mürbteig bei 190 Grad etwa 10 Minuten blind backen. Das Karamell gleichmäßig auf dem Boden verteilen und zum Schluss die Schokomasse darüber gießen. … Read More »


Saftige Spekulatius-Orange.

Die Feiertage sind fast vorbei. So wie das Jahr. Abschied nehmen fällt mir nicht leicht. Ich halte gerne fest. An Gewohnheiten. Auch, wenn sie nicht förderlich sind. Weder für meine Gesundheit, noch mein Gemüt. Doch manchmal bringt auch etwas so verzichtbares wie ein Virus einen Stein ins Rollen, der einen gerade dazu zwingt. Zum los lassen. Einen Plan. Eine Vorstellung. Ein verdammtes heiliges Menü.

Ich war also krank. An Heilig Abend. Und auch die Abende davor. Das war übel. Und das war es mir auch. Ein Magen-Darm Virus raffte mich auf halben Weg zu meiner weihnachtlichen Phantasie dahin. Trotzdem war das Fest heuer ein ganz besonderes. Mein Lieblingsmann und ich warteten nämlich nicht alleine auf das Christkind. Und den Tag mit Kinderaugen (mit) zu erleben war bei uns heuer berührend schön und hat mich ganz sentimental gestimmt. Noch sentimentaler als mir angeboren. Ja, das geht. Als Resultat der „kranken“ Feiertage befinde ich mich nun in einer berührt-sentimentalen Abschieds-Stimmung für 2014.

Und das soll auch mein Vorsatz für 2015 sein: Los lassen. Das werde ich üben. Themen. Vorstellungen. Verantwortungen.

Nicht loslassen kann und will ich das Backen. Deswegen gab es in der ersten gesunden Minute auch ein klitzekleines Törtchen für meine Nichten. Diesmal mit Tannenbäumchen. Weil … Read More »


Für Dich: Zimt & Zauber

Posted on Dezember 16th, by Eva in Aus dem Ofen, Zimtsterne. No Comments

Zimtsterne mag ich besonders gerne. Das Geheimnis eines perfekten Zimtsternderls ist die Beschaffenheit. Also, die Konsistenz. Sie dürfen nicht trocken sein. Und zimtig. Und lange im Mund bleiben. Also der Geschmack. Nicht das Sternderl.

Die Wahrheit ist, dass sie aber recht aufwändig sind. Man muss Geduld mitbringen, denn die Kühlzeiten sind nicht ohne. Und etwas Ruhe, denn die Sternderl kleben hinterlistig an Austechformen und Händen. Aber das Ergebnis spricht für sich.

So ist das halt mit den besonderen Dingen.
Die bedürfen stets einer besonderen Zuwendung.
Das sag ich auch auch immer meinem Lieblingsmann.

Zutaten Keks

2 glückliche Bio-Eiweiße (zimmerwarm)
130 g Staubzucker
130 g gemahlene Mandeln
130 g gemahlene Haselnüsse
1 Prise Salz
1 – 2 TL Bio-Ceylon Zimt
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone

Zutaten Glasur

1 Eiweiß
etwa 90g Puderzucker
Wer mag nimmt noch etwas Bio-Orangenabrieb dazu

Die zwei Eiweiße mit dem Salz fest aufschlagen – den Staubzucker nach und nach dazu geben. Danach die Nüsse unterheben. Keine Sorge, der Teig gehört so pickig. Für mindestens eine Stunde abgedeckt im Kühlschrank warten lassen.

Das Rohr auf 120 Grad Umluft vorheizen. Die Sternderlmasse zwischen Klarsichtfolie auf etwa 1/2 cm ausrollen. Wieder für mindestens 30 Minuten kühlen. Erst dann die Formen ausstechen. Damit die Form nicht kleben bleibt immer wieder in Puderzucker tauchen. Schnell auf das Backblech legen. Inzwischen … Read More »


Winter.Wunder.Land.

Das jährliche „Wünsche & Pünsche“ hat stattgefunden. Aus der kleinen, feinen Punsch-Einladung von damals ist ein richtiges Fest geworden. Eines, bei dem Kinder durch die Zimmer flitzen und Rennen veranstalten. Eines, bei denen Jugendliche lieber im Kino wären und trotzdem einen Punsch trinken. Eines, bei dem Freunde aus dem Ausland anreisen, um dabei zu sein. Eines, bei dem Kleinkinder brav bei der Oma einschlafen, um den Eltern und ihren Freunden noch etwas Ruhe und ein Glas Wein zu gönnen. Und eines bei denen heuer eine Winter-Wonder-Land Torte auf dem Tisch stand.

Zutaten (Dunkler Schokoladen-Kuchen) adaptiert von Smitten Kitchen

85 g dunkle Schokolade (mind. 70%)
1 1/2 cups (355 ml) frisch aufgebrühten Kaffee
3 cups (600 g) Zucker
2 1/2 cups (315 g) Mehl
1 1/2 cups (ca 130 g;) ungesüßtes, dunkles Kakao-Pulver (bspw von Naturata)
2 teaspoons (10 g) Soda
3/4 teaspoon (4 g) Backpulver
1 1/4 teaspoons (7 g) Salz
3 große Eier
3/4 cup (175 ml) Rapsöl
1 1/2 cups (355 ml) Buttermilch
3/4 Vanille

Füllung (Ganache)
200g dunkle Schokolade

200g Schlagobers (Sahne)

Füllung (Himbeer-Gelee)
3-4 handvoll tiefgefrorene Himbeeren
1 kleine Tasse Himbeer-Frucht-Aufstrich (mind. 65% Fruchtanteil)
1 El Maizena

Vanille Frosting
175g Frischkäse
50g weiche Butter
Mark von 3 Vanilleschoten
50g Zucker

Ofen auf 150-160 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und langsam im heißen Kaffee auflösen. Zur Seite stellen. Die … Read More »


Advenio: Ich erwarte.

Posted on November 13th, by Eva in Auf dem Tisch, DIY Adventkalender 2014. No Comments

Der Advent kündigt Weihnachten an. Und damit das Ende eines Jahres. Mit dem Dezember verabschieden sich das Frühjahr, der Sommer und der Herbst in die Winterpause und lassen Hoffnungen, Gedanken und Wünsche des Jahres gehen. Oder eben (neue) ankommen, was advenire wörtlich übersetzt bedeutet: ankommen.

So komme ich an.

Im letzten Teil dieses Jahres und wenn 2013 ein Jahr der Superlative war, so zeigte sich 2014 als eine Zeit der winzigen, aufregenden Entdeckungen, der neuen Erfahrungen und auch Erwartungen, von denen ich mich verabschieden musste. Von den Erwartungen, wie eine Familie funktioniert. Wie ein Job und ein Baby zusammen gehen. Wie Freundschaften sich entwickeln. Wie Eltern ihre Kinder sehen. Wie Kinder ihre Eltern sehen. Und in der Reflexion und Wehmut steigt die Freude. Die Neugierde. Auf das, was kommt. 2015.

Ich kann es kaum erwarten.

Für alle, die sich die letzte Wartezeit des Jahres verschönern wollen, gibt es hier meine Anleitung zum DIY ADVENTKALENDER, den ich auf meinem Kinder-Blog „Junika beginnt zu essen“ vorstelle.


Zucchini-Brioche

Posted on Januar 3rd, by Eva in Aus dem Ofen, Zucchini-Brioche. No Comments

Ein ausgedehnter Brunch zu den Feiertagen für die Glücklichen, die Urlaub haben, ist was besonders feines. Mein Lieblingsmann zählt nicht dazu. Also zu den Glücklichen. Der muss um diese Jahreszeit immer noch mehr arbeiten als sonst. Hmpf. Heuer fiel mir das aushalten besonders schwer, da wir ja nun nicht mehr alleine sind. Nun gut. Das gehört dazu. Dafür gehört dieses Zuchhini Brioche auch dazu. Zum nächsten Brunch. Jawohl.Flaumig und saftig. So ist es geworden und optisch auch ein Hingucker. Viel Spaß beim Nachbacken. Wir hatten ihn jedenfalls beim Essen.
Zutaten

125 ml Milch
7 g frische Germ
120 Kristallzucker
4 Eidotter
1 Zucchini
2 Biozitronen
300 g Staubzucker
440 g Universalmehl
1 Prise Salz
80 g weiche Butter
1 Handvoll getrocknete Cranberries
1 Ei

Warme Milch, Germ, 1 El Zucker in einer Schale verrühren. Etwa 10 Minuten ruhen lassen. 2/3 der Zucchini grob reiben. Zitrone abreiben und auspressen – beiseite stellen. 100 g Staubzucker, Mehl, geriebene Zucchini, Zitronenschale und Salz verrühren. Germmischung zugeben. Butter in kleine Stücke schneiden und stückweise zugeben, danach Cranberries zufügen. Zugedeckt etwa 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen. Zusammenschlagen, in eine gebutterte Form geben und nochmals, mit Frischhaltefolie abgedeckt, etwa 30 Minuten gehen lassen.
Backrohr auf 120 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Ei verquirlen und den Teig damit bestreichen und auf … Read More »