Sellerieknolle

Die Sellerieknolle

Moodfood im Oktober

Die meisten Hormone, die unser Glücks-, Stress-, Hunger-, und Sättigungsgefühl steuern, werden in Zusammenarbeit mit den Bakterien in unserem Darm hergestellt. Was wir zu uns nehmen, hat also direkt Auswirkung darauf, wie wir uns fühlen. Ein guter Grund genauer hinzusehen. 

Sellerieknolle

„Die tolle Knolle: Sellerie hilft den Blutdruck zu senken, wirkt stimmungsaufhellend und bekämpft Müdigkeit.“

Moodfood des Monats Oktober: Die Sellerieknolle

 

Die Sellerieknolle ist nicht nur eine der Hauptdarstellerinnen in unserem aktuellen Gefühlsrezept, sondern taugt auch wunderbar als Showstopper für unser Moodfood des Monats. Verwandt mit der Karotte und der Pastinake und sollte sie gerade im Herbst und Winter viel öfter den Weg auf unsere Teller finden, ist sie doch aufgrund des regionalen Anbaus vielfach in Bio-Qualität verfügbar. Roh zu Salaten gerieben, in dicke Wintersuppen verkocht oder würfelig als Pfannengericht – die Knolle ist nicht nur als ödes Suppen-Beiwerk wirklich schmackhaft. 

 

Als Heilpflanze ist übrigens die (oder der) Sellerie bereits seit dem Altertum bekannt. Schriftlichen Überlieferungen zufolge nutzten sie bereits die alten Ägypter vor 3000 Jahren. Auch bei den Römern und den Griechen der Antike wurde der Sellerie erwähnt, zum Beispiel bei Horaz und Plinius. Bis ins Mittelalter wurde die Sellerieknolle eher im Arznei- als im Gemüsegarten angebaut.

 

Die Sellerie wirkt unter anderem

 

  • menstruationsfördernd
  • nervenstärkend
  • stimmungsaufhellend
  • harntreibend
  • entwässernd 
  • entschlackend
  • schleimlösend

 

In der chinesischen Medizin gilt sie darüber hinaus als „kühlendes“ Yin-Lebensmittel, das hitzige Yang-Zustände ausgleicht.

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