Pane alla Ricotta

Pane alla Ricotta (Rezension Mann backt mediterranes Brot) oder soft wie eine Daunendecke

Zubereitungsdauer: 30 Min. (zzgl. Reifezeiten)
für 1 Brot
Schwierigkeitsgrad: leicht
Zutaten
400 g Ruchmehl alternativ Weizenmehl, Type 1050
200 g Roggenmehl, Type 960
400 g Wasser
1 g Germ (Hefe), frisch
20 g Sauerteig, aktiv
100 g Ricotta alternativ Joghurt
20 g Honig
20 g Olivenöl
15 g Salz
Spezielles Equipment
ofenfeste Pfanne
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Pane alla Ricotta (Rezension Mann backt mediterranes Brot) oder soft wie eine Daunendecke

 

Brot backen ist eine Kunst. Eine, auf die sich viele Großmütter verstanden haben und zuletzt etwas in Vergessenheit geriet. Zu verführerisch der schnelle Kauf beim Laden um die Ecke. Und erst der niedrige Preis! Dann kam die Pandemie. Und Brot backen war wieder in aller Munde. Und obwohl ich auch schon davor immer wieder – aber zu selten, um es regelmäßig zu nennen – Brot gebacken habe, gestehe ich, dass auch bei mir in Zeiten des Lockdowns der Ofen nur selten kalt wurde. Und auch, wenn ich noch keine perfekte Routine entwickelt habe, vieles Nachlesen muss(te) und mein Sauerteig nun erst zwei Jahre “jung” ist, mag ich das Selbstgebackene viel lieber, als das Gekaufte. Versteht mich nicht falsch, es gibt auch gutes Brot zu kaufen. Sehr gutes sogar. Doch dann ist auch der Preis nahe an dem eines Neuwagens. Und das schnelle Gebäck voller Triebmittel und schlechtem Getreide mag ich meist nicht mehr kaufen. Also muss doch wieder selbst gebacken werden. Und wie es der Zufall will, ist Marian Moschen mit seinem Blog “Mann backt”, nicht nur ein grandioser Tortenbäcker. Sondern auch einer, der gutes Brot backen kann.

 

In seinem neuesten Buch “Mann backt mediterranes Brot” habe ich mir viel Anregung geholt – es ist wunderschön gestaltet und lädt zum Schmökern, vor allem aber auch Nachbacken ein. Und weil ich einfache Rezepte mit Twist gerne mag, habe ich für das saftige Pane alla Ricotta entschieden, das Marian mit Frischkäse getoppt empfiehlt, ich aber mit frischem Hummus und Kräutern genossen habe. Ein Gedicht. Eines, das mit Butter oder sogar pur sicher genauso gut schmeckt.

Zubereitung

1. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen.

2. Das Ruchmehl, Roggenmehl, Wasser, Germ (Hefe) und den Sauerteig etwa acht Minuten mit dem Knethaken oder in der Küchenmaschine kneten. Ich habe dies auf mittlerer Stufe getan.

3. Den Ricotta, Honig, Olivenöl und Salz zugeben und alles nochmals auf mittlerer Stufe 4 Minuten kneten lassen. Der Teig bleibt eher nass.

4. Den glatten Teig mit bemehlten Händen länglich formen und in die Kastenform legen. Mit Klarsichtfolie zudecken und etwa 8 Stunden (bis sich das Volumen verdoppelt hat) bei Zimmertemperatur gehen lassen.

5. Das gereifte Brot im vorgeheizten Ofen bei 250 Grad Ober- Unterhitze mit kräftigem Schwaden (ich habe Wasser in eine feuerfeste Schale gegeben und auf den Ofenboden gestellt, so dass sich der Dampf entwickeln kann) etwa 10 Minuten anbacken. Dann die Schüssel Wasser (Vorsicht, heiß!) rausnehmen, den Herd auf 200 Grad runter drehen und weitere 60 Minuten fertig backen.

 

Tipp

Das Brot ist soft und saftig. Ich habe das, was wir nicht sofort verzehrt haben, in Scheiben geschnitten eingefroren und bei Bedarf in den Toaster geworfen und so zu sagen “aufgetaut”. Eine sensationelle Idee, um das Brot stets frisch und warm zu genießen.

 

(*Werbung aus Überzeugung. Das Buch wurde mir freundlicherweise von Marian selbst als PR-Sample zur Verfügung gestellt.)

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