Paprikahendl

Schnelles Paprikahendl: Der alltagstaugliche Klassiker

 Zubereitungsdauer: ca. 40 Min. 
 für 4 Personen
 Schwierigkeitsgrad: leicht
Zutaten
750 g Hühnerteile (Keulen oder Brust)
2 El Butterschmalz oder neutrales Pflanzenöl
20 g Paprikapulver, edelsüß
Schale eine Biozitrone
2 El Paradeismark (Tomatenmark)
1/2 l Hühnersuppe / Hühnerfonds
1 Zwiebel, fein geschnitten
1 Knoblauchzehe, gepresst
1/2 rote Paprika (optional)
1 El Mehl
200 g Sauerrahm
frische Petersilie
Spezielles Equipment
Keines
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Das schnelle Paprikahendl als Alltagsklassiker.
 

Jeden Tag aufs Neue das Essen zu planen setzt ganz schön unter Druck. Irgendwie fallen mir stets nur dieselben drei Gerichte ein, die ich schnell kochen könnte. Das beginnt dann bei Erbsensuppe und endet mit Erdäpfel (Kartoffeln) mit Butter – im übrigen bei uns zu Lande eine gebräuchliche, geliebte und durchaus als vollwertige Mahlzeit angesehene Delikatesse.   Nichts desto trotz können nicht einmal wir ungestraft viermal die Woche Erdäpfel mit Butter essen ohne deren überdrüssig zu werden oder an Mangelerscheinungen zu leiden. Je nachdem was zuerst passiert.

 

Der Plan der Woche. Der Wochenplan.

 

Um diesem Umstand entgegen zu wirken, gibt’s bei uns (fast immer) einen Wochenplan. Und da sich Vorlieben ändern, vor allem bei Kindern ist dies gerne auch über Nacht zu beobachten, haben wir einen Becher voll beschriebener Holzstaberl (Holzstäbchen), so ähnlich wie wir sie vom Eis kennen.

 

Immer wenn uns etwas gut schmeckt, dann schreiben wir es auf ein Stäbchen, markieren es auf der anderen Seite mit einem Herz (Symbol für „Süßspeise“), einem blauen Stern (Symbol für Fleischgericht) und einem rosa Stern (Symbol für ein vegetarisches Gericht). Samstags wird dann bei uns gezogen. Gestartet wird stets mit einem vegetarischen Gericht. Dann überlegen wir kurz, was uns übrig bleibt und ob der folgende Tag noch eine „Resteverwertung“ hergibt. Wenn nicht, wird ein neues Gericht gezogen. Das erspart viel Denk- und Grübelleistung. Und macht unterdessen auch Spaß.

 

Das schnelle Paprikahendl ist übrigens ein Gericht, das von Anfang an auf einem der Stäbchen seinen Platz fand.

Zubereitung

1. Die Hendlteile kalt abspülen und trocken tupfen. Im Butterschmalz resch anrösten. Aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.

2. Im Bratenrückstand die Zwiebel und den Knoblauch anrösten. Achtung, das darf nicht zu dunkel werden. Zum Schluss die frische Paprika – falls verwendet – kleingeschnitten kurz mit braten. Jetzt das Tomatenmarkt dazu.

3. Herd auf die niedrigste Stufe runter drehen und das Paprikapulver zugeben (paprizieren) – kurz rösten. Das ist heikel, der Paprika darf nicht zulange geröstet werden, sonst schmeckt er bitter.

4. Mit der Hühnersuppe aufgießen. Mit Salz und Zitronenzesten würzen. Jetzt kommt das Fleisch wieder dazu. Es darf nichts mehr sprudeln – am besten ist die Temperatur beim Siedepunkt und es blubbert nur ab und an. Die Hühnerbruststücke benötigen etwa 5 Minuten. Die Keulen etwa 20 Minuten.

5. Das Mehl mit dem Sauerrahm glatt rühren. In den simmernden Fonds einrühren und einmal aufkochen lassen, damit das Mehl bindet und sich verkocht.

Tipp

Zum Paprikahendl passen Pasta und Nockerl (Spätzle) und ein Glas Bier.

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