Grenadiermarsch

Grenadiermarsch mit Speck und Recheis Bio-Makkaroni oder eine Frage der Ähre (In Kooperation mit Recheis)

Zubereitungsdauer: 35 Min. (inkl. durchschnittl. Kochzeit der Nudeln) 
 
für 4 Personen
Schwierigkeitsgrad: leicht
Zutaten
400 g Recheis Bio-Makkaroni alternativ Recheis Bio-Dralli oder Recheis Bio-Fleckerl
250 g Erdäpfel (Kartoffeln), vom Vortag
1 EL Schmalz alternativ Öl
150 g Frühstücksspeck alternativ Reste vom Geselchten oder Sonntagsbraten
2 Zwiebeln, gelb oder rot
1 TL Bohnenkraut oder Majoran
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen
Spezielles Equipment
Keines
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Grenadiermarsch mit Speck und Recheis Bio-Makkaroni oder eine Frage der Ähre (In Kooperation mit Recheis)

 

„Am liebsten was mit Nudeln“, sagt meine Tochter, wenn ich sie nach dem Wunsch-Mittagessen frage. Oder nach dem -Abendessen. Manchmal will sie sie sogar zum Frühstück. Dieser Nachfrage gebe ich aber tatsächlich nur sehr selten nach, auch wenn ich Nudeln sehr liebe, aber früh morgens brauche ich sie noch nicht. Wobei, so aufgewärmte … also gut. Es wird also Zeit für eine (Liebes)erklärung – an die Ähre und die Nudel.

 

Pro Jahr essen wir in Österreich über fünf Kilo Nudeln – durchschnittlich. Ich nicht – ich esse definitiv mehr. Aber alleine der Durchschnittswert ist schon eine ganze Menge – da zahlt es sich aus, die Nudeln, ihre Herstellung und Herkunft etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Thema Nachhaltigkeit ist nämlich in aller Munde – nur so recht schmecken will es nicht immer. Denn so einfach ist es gar nicht, wirklich nachhaltig zu leben, einzukaufen oder gar zu produzieren. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß, dass mir diese Themen nahe gehen, mich (was) angehen und ich auch diesen Blog als Sprachrohr dafür verstehe. Umso beeindruckender finde ich es, wenn Familienbetriebe aus Österreich sich dem Thema verschreiben, es wirklich leben und dies nicht nur – Achtung Wortspiel – als Lippenbekenntnis.

 

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile: Nachhaltige Bio-Nudeln von von der Herstellung bis zur Verpackung

 

Das Traditions-Unternehmen Recheis, das vor über 130 Jahren im Herzen Tirols als Nudelmanufaktur gegründet wurde, produziert bis heute die beliebten Nudelsorten der Recheis Goldmarke meiner Kindheit – und zwar mit ausschließlich österreichischen Zutaten. Der Hartweizen wird dafür sogar in Niederösterreich von Vertragslandwirtinnen und –landwirten angebaut. Das gesamte Unternehmen arbeitet und produziert bereits seit 2018 CO2 neutral und engagiert sich auch über die eigenen unternehmerischen Interessen hinaus für die Umwelt und wortwörtlich das Land, aus dem sie schöpfen. Ein Bewusstsein und Verantwortungsgefühl, das ich gerne auch meiner Tochter vorleben möchte.

 

Was sich für mich als rot-gelbe Erinnerung aus meiner Kindheit in meine Geschmacksnerven eingebrannt hat, hat sich heute zu einem modernen Betrieb mit Traditions- und Umweltbewusstsein weiterentwickelt. Das erkennt man auch an der neuen Recheis Bio-Linie, die eine natürliche Weiterentwicklung dieser Gedanken ist. Bio geht dabei über die Zutaten wie österreichischem Bio-Hartweizen, heimischen Bio-Eiern und reinstem Wasser aus dem Tiroler Naturschutzgebiet Karwendel hinaus. Die Recheis Bio Nudeln gibt es komplett CO2 neutral produziert, in einer besonders nachhaltigen Papier-Verpackung. Diese wird aus PEFC zertifizierter Waldbewirtschaftung hergestellt. Das streng kontrollierte Siegel steht für einen lückenlosen Nachweis, dass die verarbeiteten Rohstoffe aus naturnah bewirtschafteten Wäldern stammen, die nachhaltig geführt werden. Was es damit genau auf sich hat, erzähle ich aber ein anderes Mal …

Einstweilen denke ich nämlich darüber nach, wie ich ganz individuell mehr Nachhaltigkeit in mein Leben bringen kann und koche uns ein wunderbares Restl-Essen – zu neudeutsch #zerowaste – und frischen Bio-Makkaroni, die in 6 Minuten fertig sind und hoffentlich auch meiner Tochter als wertvolle Geschmackserinnerung bleiben werden: Dem Grenadiermarsch.

Zubereitung

1. Die Nudeln laut Packungsanleitung in reichlich Salzwasser kochen.

2. Inzwischen die Erdäpfel vom Vortag fingerdick in Scheiben schneiden und bereit stellen.

3. Das Schmalz in einer schweren Pfanne zerlassen, den Speck zugeben und die fein geschnitten Zwiebel langsam auf kleiner Flamme (das ist wichtig!) goldgelb rösten – so entwickeln sie ihre Süße und werden nicht bitter.

4. Dann die Erdäpfelscheiben zugeben und beidseitig goldbraun rösten.

5. Zum Schluss die frischen Nudeln und die Kräuter unterheben und mit Salz und reichlich frischem Pfeffer abschmecken.

Tipp

Dazu serviere ich eine große Schüssel grünen Salat.

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