Burger. Burger. Burger.

Das Neue Jahr ist einfach so gekommen. Es hat sich für meinen Lieblingsmann, meine Tochter und mich in einem schneeweißen, eiskaltem Kleid gezeigt. Wir waren nämlich in der Schweiz. Bei Freunden. Und es war die Art von Silvester, die ich ertragen konnte, denn ich bin kein Freund dieser Feierlichkeit. Warum auch? Ist es doch zu oft zu laut und zu aufdringlich und zu aufgesetzt wie ein stinkender, alter Hut. Dieses war anders. Es war tief verschneit, voller Kinderlachen und Käse. So darf er sein. Willkommen, 2015.

Geändert hat sich für mich vordergründig nur die letzte Ziffer der Zahl. Geblieben ist das Gefühl, das sich alles viel zu schnell dreht. Viel zu schnell vergeht. Und die Passion für gutes Fast Food. Für gute Burger. Die, richtig zubereitet, überhaupt nicht „fast“, sondern wahnsinnig „slow“ sind. Denn neben dem perfekten Fleisch, der idealen Sauce braucht es auch das richtige Brötchen. Saftig. Kompakt. Eine Idee von Süße. Der richtige Grad an Pikanterie. Gefunden habe ich sie bei einer lieben Freundin in Niederwaldkirchen. Sie hat mir liebeswürdiger Weise und unter Androhung vieler gemeiner Sachen ihr Rezept zur Verfügung gestellt und gehört geteilt. Punkt. Um.

Zutaten

550g glattes Mehl
1 Ei
200g Cottage Cheese
350g Püree vom mehligem Erdapfel
1-2 El lauwarme Milch
1/2 frische Germ
50g Zucker

1 Ei-1 El Milch zum Bestreichen

Mehl aufschütten und in der Mitte eine Mulde bilden. Die Germ in der lauwarmen Milch auflösen und etwas Zucker und Mehl dazu rühren. In die Mitte des Mehls gießen und mit etwas Mehl bestreuen. An einem warmen Ort gehen lassen bis das Mehl über dem Dampfl Risse bekommt. Cottage Cheese und Erdäpfel Püree vermengen (nicht mixen!), Dampfl, restlicher Zucker und restliches Mehl zu einem glatten Teig kneten. Ich verwende dazu die Küchenmaschine. Der Teig bleibt sehr patzig, das macht ihn auch so saftig. An einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen.

Mit gemehlten Händen kleine Burger-Brötchen formen. Mit dem Milch-Ei Gemisch bestreichen und im nicht vorgeheizten Rohr bei 160 Grad etwa 20 bis 30 Minuten backen. Das Bild zeigt leider nur meine Ungeduld, nicht das wahre Ergebnis. Also nicht abschrecken lassen. Selbst ran gehen!

Merken

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Blogheim.at Logo