Bauernhof Leitenmüller

Lieblingsplätze: Zu Gast am Biobauernhof Leitenmüller (Steiermark)

Gegen Ende des Sommers, während die Hitze in den Städten noch wütete, zog es uns in die Höhe, ins steirische Dachsteingebirge. Dorthin wo die Almenwiesen sattgrün vom Morgentau leuchten und die Luft glasklar unsere Lungen füllt. Wir waren auf der Suche nach etwas Erholung und kamen ein bisschen nach Hause.

 

Der hohe Sommer ließ den Himmel blitzblau erstrahlen und das karstige Hochgebirge ein Stück näher erscheinen, zum Greifen nah, als wären sie nur liebevoll wie Spielzeug in die Gegend gestellt. Nach knapp drei Stunden Autofahrt waren wir angekommen – am Bio-Bauernhof Leitenmüller.

 

Drei enge Kurven mahnen schon bei der Anreise das Tempo zu drosseln – das tatsächliche, aber auch einwenig das Innere. Der Parkplatz wenige Meter von den Stallungen erklärt den Hof zu autofreien Zone, ein Umstand, der nicht nur den Kindern geschuldet, sondern auch den Großen einen Ort der unbeschwerten Stille schenken sollte.

Aufhalten und übernachten

 

Bereits das Ankommen am Hof Leitenmüller war eine Wohltat – vollkommen entspannt und herzlich wurden wir am Hof willkommen geheißen und konnten unsere „Buama Kammer“ beziehen. Auf knapp 80 Quadratmetern mit zwei Schlafzimmern und zwei Badezimmern gibt es ganz viel Gemütlichkeit, Stil und Erholung. Ein kleiner Willkommensgruß in Form eines frisch gebackenen Kuchens erwartete uns am Küchentisch. Hier wollten wir bleiben – und taten das auch.

Das alte Bauernhaus wurde liebevoll und aufwändig erhalten und zeigt in jedem Winkel den Atem der vorherigen Generationen. In der Stube wird morgens gefrühstückt oder auch bei Schlechtwetter Karten gespielt. Einmal die Woche kocht die Chefin des Hofes persönlich auf und verköstigt abends ihre Hausgäste mit dem Besten aus Stall und eigenem Garten.

 

Apropos spielen – langweilig wird es hier jedenfalls nie – auch im Haus wird im ersten Stock für hochwertige Spielzeuge, Bücher oder auch Gesellschaftsspiele gesorgt.  

Auf die Berg bin i gern, wal da g’freit si mei Gmiat …

 

Auf diesen Hof wird gelebt, gearbeitet und während wir die Ramsau bis dahin nur tief verschneit kannten, staunten wir über soviel Sommerangebot. Von der aufregenden Rodelbahn über luftige Bergbahnen bis hin zum professionellen Bogenschießen gibt es – dank Sommercard Ramsau – alles inklusive. Und wandern, das versteht sich von selbst, ist hier immer eine gute Wahl. Ein- bis zweimal die Woche dürfen die Eltern auch alleine losziehen, da gibt es Kinderprogramm am Hof. Hier wird unterm Baum gebastelt, der Schatz im Wald gesucht und Würstel am offenen Feuer gegrillt.

 

Aber auch gemeinsam lässt sich der Bauernhof wunderbar entdecken – ein nahe gelegener Bach sorgt für Entspannung, die zahlreiche Spielgelegenheiten am und um den Hof für genügend Abenteuer. Morgens schenkt uns der Blick aus dem Fenster stille und berührende Momente.

 Essen und Trinken

 

Alle Zimmer und Apartments sind mit Küchen ausgestattet. Gegessen wird in den eigenen Stuben, im Garten oder – einmal die Woche – auch gemeinsam am Hof. Das Frühstück ist reichhaltig und vielfach vom eigenen Hof – zumindest aber Bio und aus der Region.

 

Viel zu kurzweilig war sie, die Zeit. Und wir haben sie genossen. Jeder auf seine Weise – und freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Fazit: Zu Gast am Bauernhof Leitenmüller

 

Die Region Dachstein Ramsau verspricht auch im Sommer nicht zuviel – saftige Almen, imposantes Gebirge und frische Luft. Der Bio-Bauernhof Leitenmüller ist ein herzlich und familiär geführter Hof auf dem man sich sofort willkommen fühlt. Achtsam leben hier Menschen und Tiere gemeinsam – und dies dürfen auch die Gäste des Bauernhofes erleben.

 

+ voll in die Region integriert

+ tolle Menschen, die nicht nur nach „Leitfaden“ für ihre Gäste da sind

+ Ausstattung gehoben und stilvoll

+ Kinder jeden Alters sind willkommen

+ Die Ruhe – hier wird auf Hintergrundmusik und Überkantiteltes verzichtet

 

– gehoben, wenn auch im Preis-Leistungsverhältnis preiswert

Tipp

Der Dachstein-Gletscher ist sicher einen Ausflug wert – allerdings sollten Berg- und Talfahrten rechtzeitig online reserviert werden.

 

Noch mehr Eindrücke könnt ihr übrigens bei Olivia von Moreisnow sammeln – sie war mit ihrer Familie zuerst beim Leitenmüller zu Gast und ihre Begeisterung war der Grund, warum wir auch gefahren sind. 

Aus der Region
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